Geschichte

Die Geschichte des Boxclub Dornbirn

1938 - Gründungsjahr des Boxclub Dornbirns. Gründer und 1. Funktionäre des BC Dornbirn waren : Armin Hartmann und Winder Josef als 1. und 2. Club-Obmänner mit dem Trainer Urban, damaliger Spitzenboxer. Gleichzeitig waren die Obmänner des BC Dornbirn für den Gau Vorarlberg (Meisterschaft Tirol / Vorarlberg) die Chefs. Startgenehmigungen für Box- Veranstaltungen im „Ländle“, mussten von Innsbruck eingeholt werden.

1939 - Erstes, öffentliches Boxen im Schloßbräu in Dornbirn gegen Friedrichshafen, das knapp gewonnen wurde. Zu den Staffelboxern dieser Boxveranstaltung gehörten : Armin Berlinger (Federgewicht), Gruber Hannes - genannt Thurnherr Hannes, Hans Holzmüller, Ulrich Valtesec, Gasser und weitere, heute nicht mehr namentlich bekannte Boxer.

1950 - Gründung des Vorarlberger Amateurboxverband. Die Vorarlberger spalteten sich vom Tiroler Verband ab und gründeten den eigenen Boxverband (VABV). Die 1. VABV- Präsidenten waren: Armin Hartmann und sein Vize Winder Josef, und Trainer des BC Dornbirn war in dieser Zeit der taubstumme, gute Boxer Albu Hans. Trainiert wurde dazumal in der, noch heute funktionalen, Turnhalle in der Schulgasse in Dornbirn.

1959 gelang dem Verein eine kleine Sensation. Unter dem damaligen Obmann Armin Berlinger fand der Länderkampf Österreich gegen Ungarn in der Messehalle (heute Stadthalle) in Dornbirn statt. Über 2500 Zuschauer konnten neben der Boxlegende – Laszlo Pap – (3 x Olympiasieger) faszinierende und technisch brillante Kämpfe sehen. Laszlo Pap bestritt in Dornbirn den letzten Amateurkampf bevor er ins Profilager wechselte. Der spätere Obmann Heinz Moosmann bestritt mit einem Rahmenkampf seinen ersten Boxfight. Die österreichische Auswahl verlor gegen Ungarn klar mit 1:17.

1961 - Vergleichskampf gegen Boxclub Steinadler in Rattenberg

1966 - Sieger der Vorarlberger Meisterschaft. Austragungsort war das Gasthaus Krone in Lustenau.

1970 - 1. Messestädte Turnier in der Dornbirner Stadthalle mit 1000 Zuschauern. Die Mannschaften kamen aus Wien, Innsbruck, Zürich und Dornbirn. Den begehrten Wanderpokal konnte sich die Dornbirner Mannschaft sichern. Der spätere Trainer Sepp Wesonig gewann gegen den späteren Europameister Joe Pachler nach Punkten.

1973 - Unter dem Vereinspräsidenten Hannes Payrich gab es weitere Veranstaltungshöhepunkte in der Stadthalle gegen – Armenien (Russland) und gegen Israel. Über 1000 Boxfans liesen sich dies nicht entgehen.

1976 - befand sich der Verein in einer schwierigen Zeit. Sportliche und finanzielle Erfolge blieben aus. Schmidinger mit Trainer Kindlhofer und August Egle, versuchten den Tiefgang aufzuhalten, und konnten die Auflösung oder Stillegung des BC, auch durch aktives Boxen verhindern.

1983 - Auf der österreichischen Jugend- und Juniorenmeisterschaft in Altmünster gelang es Roland Marte, unter dem Trainer August Egle, wieder einen Meistertitel (Leichtgewicht), seit langer Zeit, für Dornbirn zu erringen. Aufgrund seiner boxerlichen Fähigkeiten wurde er in das österreichische Hoffnungskader einberufen. Bei den olympischen Spielen in Los Angeles im Jahre 1984 wurde er als Gast eingeladen.

1985 - Setzten die Brüder Jürgen und Bernhard König die sportlichen Erfolge fort. Jürgen König errang bei den österreichischen Meisterschaften in Köflach den Juniorentitel im Weltergewicht und Bernhard König den Jugendtitel im Leichtgewicht. Aufgrund er guten Leistung wurden die Gebrüder König zum Länderkampf ASVÖ Auswahl gegen die südenglische Auswahl nach London eingeladen. Sie gewannen ihre Kämpfe jeweils nach Punkten.

1987 - Erster österreichischer Meistertitel der allgemeinen Klasse für Dornbirn. Der Einsatz des Trainergespann – Anton Schrott (sportlicher Leiter), Josef Hubounig und Josef Wesonig machte sich bezahlt. Bernhard König gewann in Gmunden/Oberösterreich im Halbweltergewicht den ersten Titel für den BCD in der Vereinsgeschichte. Jürgen König folgte 15 Minuten später mit dem Meistertitel im Weltergewicht. Beide wurden für die Militär - Weltmeisterschaft in North Carolina einberufen. Jürgen König verlor gegen einen ägyptischen Meister und Bernhard König gegen den afrikanischen Meister.

1988 - Heinz Moosmann, der 13 Jahre als Obmann wirkte, mit den staatl. geprüften Boxtrainern Josef Hubounig und Wesonig Sepp, konnte den Club wieder auf Vordermann bringen und es gab wieder schöne Staffelkämpfe.

1989 bis 2000 In dieser Zeit gab es einen Namen im österreichischen Boxsport (auch über die Grenzen hinaus) der für Furore sorgte. Jürgen König gewann 11 die österreichische Staatsmeisterschaften, war Teilnehmer bei EM und WM und gewann internationale Turniere. Er boxte mit dem Boxclub Wangen auch in der deutschen Bundesliga. Seine hervorragenden boxerlichen Fähigkeiten und Leistungen unterstrich er im Jahre 1994. Bei einem Vergleichskampf in Dornbirn traf er auf den Olympiasieger Andreas Zülov . In einem technischen brillanten und bis zur letzten Sekunde spannenden Kampf, entschied das Kampfgericht auf Unentschieden.

Mit Reinhard Ortner, vom Maschinenhandel Ortner – Dornbirn als Obmann hatte der Club einen guten " „Riecher“ denn mit dem geschäftstüchtigen Ortner und seinem Landestrainer Toni Schrott und dessen Unterstützung durch Feldhofer jun. und Staatsmeister Jürgen König blieb der Verein auf Erfolgskurs. Wegen beruflicher Überlastung gab Reinhard Ortner das Amt des Obmannes Ende 2000 ab und Bernhard König ist seit dieser Zeit der neue Obmann des Boxclub Dornbirns. 


Termine und Veranstaltungen

Keine Einträge gefunden

mehr >